WOHNEN WIE IM URLAUB


Mediterranes Flair in Hittfeld:

„Ihr wohnt hier wie im Urlaub“. Diesen Satz, so berichten stolz die beiden Bauherren Jeanette und Prof. Dr. Garabed Antranikian aus Hittfeld, hören sie oft von ihren Gästen. Mediterranes Wohnen mit besonderer Berücksichtigung von Küche, Ess- und Wohnzimmer. So lautete zusammengefasst der Wunsch der Auftraggeber, als ich mich erstmals an die Planung dieses außergewöhnlichen Hauses machte.

Aber noch bevor ich das Haus planen konnte, galt es ein geeignetes Grundstück zu finden. Denn nur wenn Grundstück und Haus eine Harmonie bilden, lässt sich ein perfekter Gesamteindruck realisieren. So besichtigte ich zusammen mit den Bauherren unterschiedliche Grundstücksangebote. Gleich vor Ort beurteilten wir, welches Grundstück der gemeinsamen Vision am nächsten kommt. Zusätzlich wertete ich die entsprechenden Bebauungspläne und die zukünftige Straßenentwicklung aus, damit den Bauherren auch in Zukunft unliebsame Überraschungen erspart bleiben.

So war das perfekte Grundstück schnell gefunden. Als Nächstes ging es um die Aufteilung. Meine Idee war es, die größtmögliche Anzahl von Park- und Nebengebäuden zusammen mit dem Wohnhaus zu einer Einheit zu verschmelzen, um so die maximale Bebauungsgröße für dieses Grundstück auszunutzen. Nach Prüfung aller relevanten Bauvorschriften konnte diese Idee tatsächlich realisiert werden. Zusätzlich wurde durch die besondere Bauform – die Nebengebäude schirmen L-förmig zur nahe gelegenen Autobahn ab – ein schallberuhigter Innenhof und Terrassenbereich in Südlage geschaffen.

Aufgrund der Bodenbeschaffenheit und der Hanglage wäre es für die Baufahrzeuge unmöglich gewesen, ohne eine gesondert befestigte Zufahrt die Baustelle zu erreichen. Kurzerhand machte ich aus der Not eine Tugend. Die Bauzufahrt wurde von Anfang an mit ausreichend Mineralgemisch befestigt und in leicht geschwungener Form angelegt, sodass sie als Grundlage für die spätere Zufahrt dienen konnte. Nach Abschluss der Bauarbeiten am Haus wurde die über 80 Meter lange Auffahrt mit einem gebrauchten Betonpflaster versehen, das ich glücklicherweise von einer parallel betreuten Sanierungsbaustelle beschaffen konnte. So war die neue Zufahrt nicht nur kostengünstiger, sondern erhielt auch echte „Patina“ durch die alten Steine.

Zentraler Punkt des Hauses ist das Treppenhaus. Es dient als verbindendes Element zwischen den Etagen und repräsentatives Foyer. Durch die Hanglage begünstigt, erreicht der Gast jeweils schon über einen halben Treppenzug das obere oder untere Geschoss. Das Erdgeschoss steht komplett den Eltern zur Verfügung. Oben befinden sich die Zimmer der Kinder sowie Gäste- und Arbeitszimmer des Bauherrn. Für den Fall, dass die Kinder einmal nicht mehr im Hause wohnen, ist schon Vorsorge getroffen. Das Obergeschoss ist bereits mit allen Anschlüssen so vorbereitet, dass es sich zu einer autarken Wohnung ausbauen lässt.

Momentan aber erfreut sich noch die ganze Familie Antranikian an ihrem mediterranen Traumhaus mitten in Norddeutschland. Und das soll noch lange so bleiben.